Verwandlung des Glocknerhauses vom hochalpinen Stützpunkt zum Fotomotiv.
Das Interesse an den Bergen Kärntens kulminierte in den letzten Jahrhunderten in seiner nordwestlichen Ecke, am alles überragenden Großglockner, der schon im Jahre 1800 seine Jungfräulichkeit einbüßte und den ersten Ersteigungserfolg über sich ergehen ließ.
Erzherzog Johann errichtete 1834 eine Unterkunftshütte in der Gamsgrube, 1870 wurde diese durch die Hoffmannshütte ersetzt, eine ganz außerordentliche Leistungen aufgrund der Unzugänglichkeit des Gebietes. Die Alpenvereinssektion Klagenfurt - gegründet am 27. Februar 1872 - war zu Beginn ihres Bestehens vorwiegend im Glocknergebiet aktiv, daraufhin kam es bald zu Überlegungen auch in der Nähe der Pasterze eine Unterkunft zu errichten. Der Gedanke, an jener Stelle ein Schutzhaus zu bauen, war schon weitaus früher vorhanden. Das Land Kärnten wollte zur Erinnerung an den Besuch Kaiser Franz Josef II und der Kaiserin Elisabeth am 7. September 1856 am sogenannten Bretterboden, der späteren Elisabethruhe, ein Haus errichten, das Projekt kam aber nie über die Planungsphase hinaus.









